Morgendliche Hektik, der Stau auf dem Weg zum Arbeitsplatz, den Tag voller Termine, jetzt im Herbst und Winter ist man ohnehin schlapp und müde – Stress pur. Und da soll man zusätzlich noch ans Trinken denken. Ungefähr ein Drittel der deutschen Angestellten trinkt bei der Arbeit zu wenig, ergab eine Umfrage der Siemens Betriebskrankenkasse. Dabei ist der regelmäßige Griff zur Wasserflasche nicht nur gut gegen Durst, er kann auch Stress reduzieren und die Leistungsfähigkeit verbessern.

 

Kraftwerk Gehirn

Unser Gehirn ist nicht nur die Schaltzentrale unseres Organismus, es ist auch ein Höchstleistungsorgan mit enormer Kapazität für die Verarbeitung und Speicherung von Informationen. Gerade im Beruf kommt es auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns an, Konzentration ist gefragt, und das über viele Stunden am Tag.

Das Gewicht des Gehirns eines Erwachsenen liegt zwischen 1,2 und 1,5 kg. Damit ist es das zweitschwerste solide Organ des menschlichen Körpers – das schwerste ist die Leber. In seinen Ruhephasen verbraucht das Gehirn bis zu einem Viertel der gesamten Stoffwechselenergie. Um dies zu gewährleisten, muss seine Blutversorgung besonders ausgeprägt sein, etwa um Nährstoffe und Sauerstoff über die Blutbahn an Ort und Stelle zu transportieren. Wird die Blutversorgung zum Gehirn unterbrochen, entstehen bereits nach kurzer Zeit schwere Schädigungen.

Das Gehirn besteht zu 80 Prozent aus Wasser und ist damit das Organ mit dem größten Wasseranteil – der gesamte menschliche Körper besteht immerhin noch zu ca. 65 Prozent aus Wasser. Aus den physiologischen und anatomischen Gegebenheiten erschließt sich bereits, wie wichtig eine ausreichende Hydration für den menschlichen Körper und insbesondere für das Gehirn ist. Ein Flüssigkeitsmangel von 1,5 Prozent des Körpergewichts wirkt sich bereits negativ auf die Konzentration, die Lernfähigkeit und das Erinnerungsvermögen aus. Trinken ist also angesagt. Die täglich empfohlene Trinkmenge liegt bei 1,5 bis 2 Liter zusätzlich zur mit der Nahrung aufgenommenen Flüssigkeitsmenge. Der Körper kann nicht viel Wasser speichern, so dass für den Erhalt von Konzentration und Leistungsfähigkeit das regelmäßige Trinken kleinerer Mengen empfohlen wird. Es sollten über den Arbeitstag verteilt ca. 200 ml pro Stunde sein.

 

Fit am Arbeitsplatz: Neuro-Enhancement ganz natürlich

Angetrieben wird unser Denkapparat von den Kraftstoffen Glucose, Vitaminen und Mineralstoffen. Nur wenn es die richtigen Nährstoffe in ausreichender Menge erhält, entfaltet das Gehirn seine volle Leistungsfähigkeit.

Mittlerweile ist es angesagt, Gymnastik auch fürs Hirn zu treiben, da wird trainiert und gelesen, Kurse besucht und wenn es schnell gehen muss und ganz ungesund sein soll, greift man im Lernstress schon mal zu Methylphenidat. Es geht auch einfacher.

Am Arbeitsplatz ausreichend zu trinken ist ein wesentlicher Schritt zu einem leistungsfähigen Gehirn. Es kommt aber auch darauf an, was wir trinken.

So können gezielt Mineralien als Taktgeber für Nervenkostüm und geistige Leistungsfähigkeit zum Einsatz kommen. Calcium ist an der Weiterleitung von Nervenimpulsen maßgeblich beteiligt. Natrium und Kalium unterstützen die Funktion der Nervenzellen; Phosphor braucht das Gehirn zur Energieproduktion. Dasselbe gilt für Magnesium. Es ist unverzichtbar für die Freisetzung von Energie aus ATP und Magnesium schützt unser Nervensystem zudem vor Stress, indem es die Kettenreaktion, die zur Ausschüttung der Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin führt, unterbricht.

Deckt man nun seinen täglichen Flüssigkeitsbedarf zum Großteil mit Mineralwasser, können damit zusätzlich zur Nahrung die für eine optimale Gehirnleistung notwendigen Mineralien zugeführt werden – kalorienfrei, unkompliziert und ohne Nebenwirkungen.

 

Was man sieht, vergisst man nicht

Ist man das regelmäßige Trinken noch nicht gewohnt, ist es sinnvoll, immer eine Wasserflasche oder ein Glas in Sichtweite zu platzieren, um so optisch ans Trinken erinnert zu werden. Dabei sollte man darauf achten, dass das Wasser keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt ist. In ungeöffneten Glasflaschen hält Wasser mindestens zwei Jahre, in PET-Flaschen ungefähr die Hälfte der Zeit. Es verdirbt bei richtiger Lagerung zwar nicht, allerdings kann aus PET-Flaschen Kohlensäure entweichen oder das Wasser kann Umgebungsgerüche annehmen.

 

Stress am Arbeitsplatz einfach runterspülen

Bei der Arbeit kann Wasser auch helfen, mental aufzutanken. Schon der kurze Augenblick, in dem man einen Schluck Wasser trinkt, bedeuten eine kurze Auszeit von der Arbeit. Trinkt man bewusst, schafft man sich damit kleine Verschnaufpausen, in denen man sich sammeln und den Fokus neu ausrichten kann. Gönnt man seinen grauen Zellen solche gelegentlichen Pausen, geht die Arbeit wieder leichter von der Hand.

 

Trinken bis zum Schluss

Wasser ist nicht nur Grundvoraussetzung für alles Leben – nur mit ausreichend Wasser bringt unser Hirn optimale Leistung. Um täglich fit für Job und Studium zu sein – sogar im Winterschlaf – sollten wir trinken. Und zwar ausreichend, regelmäßig und das Richtige. Mit Mineralwasser unterstützen wir optimal die neuronale Reizweiterleitung und unser Nervenkostüm. Und wenn wir abends gut hydriert nach Hause gehen, reicht die Power auch noch für einen aktiven Feierabend.

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