In einer Woche starten auch die restlichen Bundesländer ins neue Schuljahr. Vor allem für die Schulanfänger beginnt mit dem Schulstart ein Lebensabschnitt, der viel Neues mit sich bringt. Kinder, die ausreichend schlafen, sich häufig an der frischen Luft bewegen und eine ausgewogene Ernährung bekommen, sind in der Schule im Vorteil. Zu einer gesunden Ernährungsweise gehört auch das regelmäßige Trinken von geeigneten Getränken. Dies kann einen erheblichen Einfluss auf die Vitalität und Konzentration von Schulkindern und Jugendlichen haben.

Gesunde Durstlöscher zum Mitnehmen

Für ein effektives Lernen in der Schule ist ein regelmäßiges Trinken unumgänglich. Zum Schulstart bietet sich eine neue auslaufsichere Trinkflasche in allen Altersstufen an. Perfekte Durstlöscher sind Trinkwasser aus der Leitung und Mineralwasser. Leitungswasser lässt sich in der Schule in die eigene Trinkflasche unproblematisch nachfüllen. Ungesüßte, abgekühlte Früchte- und Kräutertees sind bei jüngeren Kindern, allein wegen der Farbe und dem Geschmack, häufig beliebter. Werden fertige Teemischungen verwendet, sollten man darauf achten, dass sie ganz ohne Aromen oder weitere Zusätze auskommen. Saftschorlen werden am besten selbst, im Verhältnis von einem Teil 100%igen Saft und drei Teilen Wasser, gemischt. Bei fertigen Frucht- oder Gemüseschorlen sollte der Wasseranteil ähnlich sein. Außerdem sollten die Produkte ohne den Zusatz von Zucker, anderen Süßungsmitteln und künstlichen Aromen auskommen.

Konzentration: ohne ausreichende Flüssigkeit undenkbar

Das menschliche Gehirn besteht zu rund 80 bis 85 % aus Wasser. Deshalb ist es auf eine regelmäßige Flüssigkeitsversorgung angewiesen, um Leistung zu bringen. Im Gehirn laufen alle Denk- und Konzentrationsprozesse ab. Hierbei leistet das Blut die wichtigste Zuarbeit. Da das Blut zu etwa 90 % aus Wasser besteht, wird deutlich, wie enorm wichtig die Flüssigkeitszufuhr für den Körper ist. Bei Wassermangel im Körper dickt das Blut ein. Zudem wird der Transport von Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen ins Gehirn bei einem Mangel an Flüssigkeit verzögert. Als Folge treten Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen auf. Dies erschwert das Lernen im Unterricht. Auch während der Sport- oder Schwimmstunde kann die physische Leitungsfähigkeit abnehmen. Vor allem bei jüngeren Kindern, deren Durstempfinden noch nicht so ausgeprägt ist, sollte auf eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Kinder sollten die Möglichkeit bekommen, auch während des Unterrichts Wasser trinken zu dürfen.

Richtwerte und Möglichkeiten in der Schule

Eltern und Lehrer sollten die Kinder zum regelmäßigen Wasser trinken ermutigen. Es gibt einige Projekte, wie zum Beispiel die Initiative „Trinken im Unterricht“, die eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr in der Schule gezielt fördern. Nach den D-A-CH-Referenzwerten für die Nährstoffzufuhr – für Deutschland, Österreich und die Schweiz – sollen Kinder im Alter von 7 bis 10 Jahren etwa 970 ml und im Alter von 10 bis 13 Jahren rund 1.170 ml über den Tag verteilt trinken. Bei Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren sollte die Flüssigkeitszufuhr am Tag bei 1.330 ml liegen. Die Körpergröße, -fülle und die körperliche Aktivität können diese Richtwerte gegebenenfalls steigern.

Tipp für jüngere Schulkinder: Vor allem kleinere Kinder sind schneller von Dehydrierung betroffen. Da jüngere Schulkinder gut über die Optik angesprochen werden, kann eine schöne Trinkflasche, mit einem Lieblingsmotiv oder in der Lieblingsfarbe, die Freude am Trinken erhöhen. Das leistet einen einfachen Beitrag zur Gesundheit.