Gute Aussichten für die Pflegeberufe

Die erste in Deutschland explizit als „Krankenhaus“ begründete Einrichtung ist das domkapitelsche Krankenhaus in Regensburg, welches 1667 eröffnet wurde.

Mit Entstehung der Universitäten wurde die Versorgung Kranker den Lehranstalten angegliedert, Diakonissen waren die ersten nicht ordensgebundenen Krankenschwestern.

Agnes Karll gründete 1903 die Berufsorganisation der Krankenpflegerinnen Deutschlands, es ergab sich 1906 erstmals eine einheitliche Berufsordnung.

Vom Handwerk zur Wissenschaft

So wie das Selbstverständnis der Pflege sich im Laufe der Zeit gewandelt hat, verhält es sich auch mit der pflegerischen Tätigkeit selbst. Heute noch klassischer Ausbildungsberuf, ist die Kranken- und Altenpflege mittlerweile in der Moderne angekommen und als Studiengang unterschiedlichster Schwerpunkte an den Universitäten vertreten. Das ist nicht zuletzt den immer höheren fachlichen Ansprüchen an das Pflegepersonal geschuldet ist. War es früher die Fürsorge von Mensch zu Mensch, mussten die Pflegeberufe, wie viele andere auch, in den letzten Jahren mit der zunehmenden Digitalisierung Schritt halten.

Nicht nur eine immer aufwändigere Dokumentation nimmt im Pflegealltag zusätzlich Zeit in Anspruch. Wichtige Zeit, die der eigentlichen versorgenden und fürsorglichen Pflegetätigkeit verloren geht.

Es ergreifen auch immer weniger junge Menschen aufgrund der unattraktiven Konditionen einen Beruf im pflegerischen Umfeld. Sollten sie dennoch eine Ausbildung im Bereich der Pflege in Erwägung ziehen, müssten sie aufgrund der Altersentwicklung der Gesellschaft eine immer größere Anzahl an Patienten und Heimbewohnern versorgen.

Um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu können, ist eine zunehmende Technologisierung in der Pflege unabdingbar. Damit das erhöhte Pflegeaufkommen bei abnehmenden Mitarbeiterzahlen handhabbar bleibt, musste vor allem die Pflegewissenschaft vorangebracht werden. Gleichzeitig ist hiermit eine fortschrittliche medizinische und pflegerische Versorgung gegeben.

Technischer Fortschritt im Pflegealltag

Die zum Einsatz kommende Informations- und Kommunikationstechnik bilden die Grundlage für eine nahezu vollständig digitalisierte Kommunikation. Ebenso ist die die Basus für den Einsatz alltagsunterstützender Technikanwendungen.

Doch wer möchte, wenn es um das eigene Wohlbefinden geht, persönliche Zuwendung durch moderne Technologie ersetzt wissen? Was teils futuristisch anmutet, kann jedoch nicht nur eine Möglichkeit sein, länger und sicherer in den eigenen vier Wänden zu leben. Inbesondere kann sie auch das Pflegepersonal in Einrichtungen in der täglichen Arbeit entlasten.

Dieser wird so wieder mehr zeitlicher Spielraum gegeben, sich seiner eigentlichen Aufgabe, der Fürsorge für die ihm anvertrauten Menschen, zu widmen.

Digitale Assistenz für eine bessere Qualität

Gerade in Zeiten der Pandemie machen es beispielsweise die einfachen technischen Entwicklungen wie die Videotelefonie für Menschen, die stationär in Kliniken oder Pflegeheimen untergebracht sind, möglich, in Kontakt zu Ihren Angehörigen und der Außenwelt zu bleiben.

So wird die Hospitalisierung als nicht so einschränkend erlebt, die Betroffenen bleiben psychisch stabiler, was sich auch auf ihre körperliche Verfassung auswirkt.

Im Pflegealltag schafft eine digitale Unterstützung bei der Grundversorgung frei werdende Ressourcen. Diese können den Patienten und Bewohnern von Pflegeeinrichtungen im zwischenmenschlichen Kontakt zugutekommen.

Ein Beispiel ist hier die Flüssigkeitsbilanzierung. Gerade für hospitalisierte Menschen ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr besonders wichtig. Um ältere Menschen zum ausreichenden Trinken zu animieren, reicht die Zeit, die pro Pflegebedürftigem zur Verfügung steht, oft nicht aus. Eine Einlieferung in die Notaufnahme wegen Flüssigkeitsmangels kommt durchaus oft vor.

Hier können digitale Alltagshelfer wie die SmartCup von LAQA wertvolle Dienste leisten. Sie erinnert nicht nur an das regelmäßige Trinken, so dass Heimbewohner auch eigenständig auf die notwendigen 1,5 – 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag kommen. Auch die mühsame Dokumentation durch das Personal entfällt, es wird ein digitales Trinkprotokoll erstellt. So wird insgesamt Zeit eingespart, die den Patienten wiederum zugutekommen kann.

Dieses Mehr an Zuwendung, welches durch diesen digitalen Helfer ermöglicht wird, schafft die Möglichkeit für eine individuellere Betreuung und damit für mehr Zufriedenheit auf beiden Seiten.

Gute Aussichten

So wie sich die Pflege im Laufe der Zeit gewandelt hat, schreitet auch die Technologisierung im Pflegealltag unaufhaltsam voran. Sinnvoll eingesetzt, können digitale Helfer nicht nur zu einer Professionalisierung der Pflege beitragen, sondern gleichzeitig für eine Win-Win-Situation sorgen.

Sowohl Pflegende als auch zu Betreuende erhalten dadurch die Möglichkeit für ein Mehr an Miteinander. So, wie es in der traditionellen Pflege Standard war und dem ursprünglichen Sinn von Pflege und Fürsorge zu seinem Recht verhilft. Ein großer Schritt nach vorn und auch in die richtige Richtung.

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