Es dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein, dass der menschliche Organismus ca. eineinhalb bis drei Liter Flüssigkeit  – am besten Wasser – benötigt, um optimal funktionieren zu können. Erst durch diese Mengenzufuhr an Flüssigkeit können alle lebensnotwendigen Stoffwechselfunktionen hinreichend arbeiten. Trinkt man zu wenig, zeigt der Körper deutliche Warnsignale .

Die nachfolgend aufgeführten Symptome sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Bei jedem einzelnen der Warnsignale sollte der Wasserhaushalt schnellstmöglich aufgefüllt werden.

Diese Warnsignale des Körpers sollten sie nicht ignorieren:

1.) Durst

Durstgefühl macht sich meist dann erst bemerkbar, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Werten Sie „Durst“ stets als Alarmsignal. Der Körper ist ein hochkomplexes System, das frühzeitig Alarm schlägt, wenn etwas mit dem Flüssigkeitshaushalt nicht stimmt. Bereits bei einem halben Prozent an Flüssigkeitsmangel, sendet er eindeutige Signale, so dass die Gefahr einer Dehydration gar nicht erst stattfinden kann. Trinken Sie Wasser in mehreren Portionen regelmäßig über den Tag verteilt und Ihr Körper wird es Ihnen danken.

2.) Farbe des Urins

Sie können die optimale Einstellung in Bezug auf Flüssigkeit auch aufgrund der Beschaffenheit Ihres Urins selbst diagnostizieren. Eine klare oder leicht helle Färbung zeugt von optimaler Flüssigkeitsversorgung. Ist der Harn hingegen eher dunkelgelb und weist einen intensiven Geruch auf, so ist bereits Vorsicht geboten. Dem Körper steht zu wenig Wasser zur Verfügung, um Gift- und Schlackenstoffe abzutransportieren. Die Ausscheidungsmenge ist ebenfalls ein eindeutiges Indiz. Wird zu wenig getrunken, so verringert sich die Urinmenge mit jedem Toilettengang deutlich.

3.) Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sollten Sie nicht einfach ignorieren, sondern stets als ernst zunehmendes Warnsignal erkennen. Den Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes im Körper durch Schwitzen, Atmen und Urinieren versucht der Körper dadurch auszugleichen, dass er sich sein Manko, also die fehlende Wassermenge, aus dem Blut holt. Dadurch will er die Ausscheidung der Giftstoffe gewährleistet wissen. Das wiederum hat zur Folge, dass das Blut verdickt, weniger schnell fließt und weder die Zellen, noch die Muskulatur ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Zu allererst macht sich dies bemerkbar in Form von Kopfschmerzen. Diesem Symptom entgegenzuwirken, empfiehlt es sich ein großes Glas Wasser langsam zu trinken. Erst mal Hände weg von Schmerzmitteln, weil diese lindern nur die Symptome, jedoch nicht die Ursache.

4.) Konzentrationsschwäche

Durch Wassermangel entstehen Konzentrationsschwächen. Läuft das Gehirn nicht mehr leistungsstark, so kann dies auf Flüssigkeitsmangel hindeuten. Die Gehirnzellen bestehen schließlich zu ca. 75% aus Wasser. Bereits ab zwei Prozent zu wenig Wasser im Körper, hat dies massive Auswirkungen auf die Gehirntätigkeit. Angefangen von Unruhe, Nervosität bis hin zu massiven Konzentrationsstörungen.

5.) Müdigkeit

Wassermangel fordert seinen Tribut, da das Blut verdickt wird. Müdigkeit kann die Folge sein. Durch das verdickte Blut wird der Sauerstoff nur schwer zu den Gehirnzellen oder der Muskulatur befördert. Die Folge ist eine erhebliche Beeinträchtigung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Der Körper will sich seine Erholung durch Schlaf holen, weil er von seiner exorbitanten Leistung einfach erschöpft ist. Sobald Sie Ihre tägliche Trinkmenge an Wasser steigern, werden Sie merken, dass Ihr Körper wieder weitaus agiler und auch erholter ist. Am besten Sie starten den Tag bereits am Morgen mit einem großen Glas Wasser.

6.) Trockener Mund

Verminderte Speichelproduktion als Folge von Flüssigkeitsverlust. Bei bereits 3 Prozent zu wenig Flüssigkeit, wird der Körper seine Speichelproduktion deutlich reduzieren, um mit den Ressourcen zu haushalten. Die Folge sind Mundtrockenheit und rissige Zunge. Wenn die Schleimhäute nicht mehr ausreichend befeuchtet werden, kann dies sogar zu einer wunden Zunge führen. Wie beim Durstgefühl, kann dies bereits auf den Anfang einer Dehydration hinweisen. Somit sollte mit dem Trinken einer größeren Menge Wasser so schnell wie möglich entgegen gewirkt werden.

7.) Verstopfungen

Flüssigkeitsmangel fördert Verstopfung. Um die Exkremente ausscheiden zu können, benötigt der Körper Flüssigkeit.  Nimmt der Stuhl eine zu harte Konsistenz an, tut sich der Darm extrem schwer durch seine Darmbewegung die Ausscheidung weiter zu transportieren. Dadurch entstehen starke Schmerzen und nicht zuletzt als Folge eine Verstopfung.

 

All diese Warnsignale des Körpers sollten ernst genommen werden. Achtet man jedoch auf eine ausreichende Hydration über den Tag hinweg, können diese Symptome vorgebeugt werden. Das regelmäßige Trinken über den Tag fördert das Wohlbefinden und gewährleistet eine optimale Leistungsbereitschaft des Körpers.